Verhaltensmedizin (Dr. Kitzweger)

Was ist Verhaltensmedizin

Die Verhaltensmedizin befasst sich mit psychischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Tieren.
Da es in Österreich noch keine spezielle Ausbildung für diese Fachrichtung gibt, haben sich alle verhaltensmedizinisch tätigen Tierärzte ihr Wissen im Selbststudium erarbeitet und einschlägige Seminare und Vorträge besucht.

In welchen Situationen sollten Sie sich an einen verhaltensmedizinisch tätigen Tierarzt wenden?
  • wenn Ihr Hund jemanden gebissen hat
  • wenn Ihr Hund jemanden bedroht hat
  • wenn Ihre Katze nicht oder nicht mehr stubenrein ist
  • wenn Ihre Katzen oder Hunde sich nicht mehr vertragen
  • wenn Ihr Hund oder Ihre Katze im Haus markiert
  • wenn Ihr Hund ein Raufer ist
  • wenn Sie "Nachwuchs" erwarten und nicht sicher sind, wie Ihr Hund reagieren wird
  • wenn Ihr Hund Ihre Einrichtung zerstört
  • wenn Ihr Hund während Ihrer Abwesenheit ständig bellt
  • wenn Sie sich ein weiteres Haustier anschaffen möchten und Streitereien vermeiden wollen
  • in jeder anderen Situation in der das Verhalten Ihres Tieres störend ist oder Sie sich nicht erklären können, welhalb es so reagiert

Wie läuft eine verhaltensmedizinische Konsultation ab?
Je nach Fall findet die erste Konsultation entweder in der Ordination oder beim Tierbesitzer zuhause statt und dauert etwa eine Stunde.
Das Tier wird klinisch untersucht, denn es gibt auch physische Erkrankungen, die zu einer Verhaltensänderung führen können.
Das problematische Verhalten wird ausführlich besprochen und analysiert um eine verhaltensmedizinische Diagnose stellen zu können.
Anschließend wird das weitere Vorgehen und die eventuell nötige medikamentelle Therapie mit dem Besitzer besprochen.
Je nach Fall bekommt der Besitzer auch praktische Tips, wie er auf bestimmt Verhaltensweisen reagieren kann oder was und wie er mit dem Hund trainieren sollte, um unerwünschtes Verhalten zu reduzieren.

Wie verlaufen die Kontroll-Konsultationen?
In den meisten Fällen wird eine einmal monatliche Kontrolle vereinbart werden, kurze Rücksprachen können möglicherweise auch telefonisch erfolgen.

Wie lange dauert eine verhaltensmedizinische Therapie?
Die Dauer hängt sehr stark von der Art der Störung ab. Manche Verhaltensauffälligkeiten sind mit einfachen Mitteln in wenigen Tagen behoben, in anderen Fällen braucht ein Tier möglicherweise auch eine lebeslängliche Therapie. Im Durchschnitt sollte man mit einer Dauer von 3-6 Monaten rechnen.

Detailliertere Informationen finden Sie auch unter www.tier-homoeopathie.at