Tipps für alternde Tiere
Fast immer sind Veränderungen an älteren Tieren nicht nur eine "Alterserscheinung". Meist ist eine Erkrankung Ursache dafür, denn Alter alleine ist keine Krankheit.
Futter
Das Futter Ihres Hundes oder Ihrer Katze soll leicht verdaulich und auf den
Bedarf älterer Tiere abgestimmt sein. Ein Senior-Futter ist ideal.
Akute Erkrankungen
Mit steigendem Alter wird bei akuten Erkrankungen ein frühzeitiger Tierarztbesuch
immer wichtiger. Die Reaktionsfähigkeit des Organismus nimmt ab und die Erholungszeit
nach Erkrankungen wird länger. Je früher eine Therapie beginnen kann, um so rascher
wird Ihr Tier wieder gesund sein.
Der Bewegungsapparat
Viele ältere Tiere haben Probleme mit dem Bewegungsapparat. Doch selbst wenn in
einigen Fällen keine Heilung möglich ist, kann die Lebensqualität Ihres Tieres durch
verschiedene Maßnahmen, wie zum Beispiel der Akupunktur, deutlich gesteigert werden.
Futteraufnahme
Ältere Tiere verweigern die Futteraufnahme meist erst in einem sehr späten Stadium
einer Erkrankungen. Hat ein Tier erst einmal eine Woche nichts gefressen, ist die
Prognose meist deutlich schlechter.
Unsere Checkliste
Bitte beobachten Sie Ihr Tier mit zunehmendem Alter genauer und achten Sie vor
allem auf folgende Symptome bzw. Veränderungen:
- Futter- und Wasseraufnahme
- Gewichtsveränderungen
- Harnabsatz, Inkontinenz, Kotabsatz
- rasches Ermüden, unruhiger Schlaf
- Haarausfall, schlecht heilende Wunden
- Knoten in der Haut
- wiederholtes Erbrechen od. Durchfall
- Husten, Atembeschwerden
- Geruch aus dem Maul
- Orte, Menschen und Befehle werden verzögert wiedererkannt
- Orientierungslosigkeit
- Verhaltensänderungen
- Störungen im Schlaf-Wach-Rhythmus
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Dipl. Tzt. Enders
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