Zeckenzeit
In unserer Praxis wieder offensichtlich - die Zeckenzeit hat begonnen! Warum die Vermeidung des Zeckenbefalls für unsere Haustiere so wichtig ist, möchten wir Ihnen hier etwas näher bringen.
Die richtige Zeckenentfernung
Zecke am Besten mit einer Zeckenzange erfassen und nur drehen. Die Drehrichtung ist egal, nur gezogen darf nicht werden. Die Zecke, die nach ca. zwei Umdrehungen die Kraft verliert, ihre Mundwerkzeuge weiter in der Haut zu verspreizen, fällt ihnen so samt Zeckenzange entgegen. Zecken bohren sich mit ihren Mundwerkzeugen durch die Haut und saugen je nach Zeckenart zwischen 3 und 14 Tage Blut. Während des Saugaktes können sie verschiedene Erkrankungen auf das Wirts-Tier oder auch den Menschen übertragen. Diese Erkrankungen sind auch der Grund, weshalb man eine Zecke möglichst rasch entfernen sollte oder besser noch dafür sorgen sollte, dass ein Zeckenbefall gar nicht erst entsteht.
Die wichtigsten Erkrankungen
Borreliose: Wird in unseren Breiten am häufigsten übertragen.
Jede 4-5. Zecke ist Träger von Borrelien. Diese bakterielle Infektion kann zwar mit
Antibiotika bekämpft werden, allerdings wird eine Erkrankung häufig erst nach Wochen oder
Monaten offensichtlich. Die Borrelien haben zu diesem Zeitpunkt meist die Gelenke des
erkrankten Tieres befallen und können dann nicht mehr in jedem Fall vollständig und
dauerhaft bekämpft werden.
Symptome: nach der Infektion eventuell Fieber und Mattigkeit
(nicht sehr häufig und auffällig - wird oft übersehen), nach längerer Zeit meist
Gelenksentzündungen, Lahmheiten, Schmerzen der Gelenke.
Babesiose: Babesien sind Einzeller, die nach einer Infektion
die roten Blutkörperchen befallen und zerstören.
Symptome: Mattigkeit, Blutarmut
FSME: Die Frühsommermeningoencephalitis ist eine
Virus-Erkrankung, die eher beim Menschen eine Rolle spielt, aber auch Pferde und Hunde
können von dieser schweren Erkrankung betroffen sein.
Symptome: Lähmungen, Verhaltensänderungen, Bewegungsstörungen
Auch einige andere Erkrankungen, wie Ehrlichiose, Hepatozoonose etc. können von Zecken übertragen werden. Die Zeckenimpfung des Hundes ist ein Schutz gegen die Borreliose, die des Menschen gegen die FSME. Wegen der anderen übertragbaren Erkrankungen, sollte trotz Zeckenimpfung auch eine Zeckenprophylaxe betrieben werden.
Startseite
Ordination Velm
Ordination Wien
Leistungen
Krankheiten
News
- Microchip zur Tierkennzeichnung
- Die Zecken kommen
- Welpenvorsorge
- Myxomatoseimpfung für Kaninchen
- Schneefressen